Gedenken
an Unkas of Golden Gate

"mein Teddybär"

 

 

Unkas, "mein Teddybär" ist am 15.10.14 ganz unerwartet und ohne Vorwarnung über die Regenbogenbrücke gegangen.. es ist so schrecklich....
geb : 11.02.10
gest. 15.10.14

R.I.P. komm gut rüber....

 







Früh übt sich, wer einmal, ein richtiger Hütehund werden will.





Unkas war unser Bärchen, er war ein liebenswerter anhänglicher Sausewind, immer gut gelaunt, zum Spielen, schmusen, oder Spazierengehen aufgelegt. Hauptsache er war bei seinen Menschen. Er raste durch den Wald und kein Baumstamm war ihm zu hoch zum darauf oder darüberspringen, und kein Gestrüpp ihm zu dicht ( dementsprechend sah er auch meistens aus ) Auch liebt er das Wasser, am See war er kaum aus dem Wasser zu bekommen. Unkas hatte ein sehr sanftes Wesen und vertrug sich mit allen Hunden, sowie sonstigen Tieren, und natürlich auch Menschen, Kindern jeglichen Alters, er wollte mit allen spielen. Auch wollte er immer im Mittelpunkt stehen, und war dies mal nicht so, drängelt er sich zwischenrein, wedelt wild mit dem Schwanz und gab die tollsten Laute von sich, so dass man ihn einfach beachten musste. Ja er gurgelte, brummte, grummelte, heulte wie ein Wolf und hatte für mich den treuesten Blick der Welt, man musste ihn einfach lieb haben. Manchmal lagen wir auf dem Boden nebeneinander und erzählten uns gegenseitig was so tags über passiert war, er hörte immer zu und gab dann Antwort, wenn ich aufhörte zu sprechen.

Unkas hatte kurz vor Weihnachten 2013 im Wald vergiftete Fleischwurst gefressen. Es war ein Nervengift, er fing zuhause plötzlich an zusammenzusacken, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten, jaulte ganz schrecklich und fing dann an zu krampfen. Er krampfte die ganze Fahrt zur Tierklinik und auch dort noch stundenlang. Es stand sehr schlecht um ihn und erst 24 Stunden später hieß es, jetzt ist er übern  Berg. Er mußte dann noch bis Abends in der Tierklinik bleiben. Als ich ihn holte, zitterte er immer noch wie "Espenlaub". Die Ärztin sagte es werden wohl Schäden bleiben durch das Nervengift und medikamentös könnte man nichts mehr für ihn tun. Es dauerte 1 Monat bis er wieder einigermaßen normal gelaufen ist. Er war nicht mehr derselbe wie vorher, immer nervös, nicht mehr konzentrationsfähig, und hatte Abcensen (kurzes quasi nicht dasein).

Wir hatten Treibball gemacht, nach unseren Regeln, es machte ihm immer super Spaß und er war voll begeisterung dabei, nach der Vergiftung konnte er es nicht mehr, er schaffte es auch nicht mehr über den Steg zu laufen, sprang nicht mehr über Baumstämme oder sonstige Dinge..... Er war immer an meiner Seite, ziemlich hippelig, sah zu wenn ich mit den anderen übte, und war ganz happy wenn ich ihm dann ab und zu über den Kopf streichelte.... Mit den anderen spielen war auch nicht mehr, durch seine Hypernervosität, bellte er schnell und viel und kam gar nicht richtig ins spielen, die anderen waren genervt und ignorierten ihn oder bellten ihn an, so das er wieder meine Gegenwart suchte... er war nicht mehr glücklich, zog sich immer mehr von den anderen zurück... mein Teddy.<3 entwickelte Krampfanfälle und an einem starb er, ich glaube er wollte einfach nicht mehr, denn bei einem Anfall hielt er inne schaute mich an und brummelte wie früher als er sagte :" alles gut ...." dann noch ein kurzer Krampf und sein Kopf sank zur Seite, sein Herz hörte auf zu schlagen.....mein Seelenhund war gegangen...:) :) :)

Nach und nach werden Bilder folgen...   die sein viel zu kurzes Leben zeigen...

 

 

 

 

 

 







Na, willst du mit mir spielen?